Pressestimmen
Musizieren über alle Altersstufen hinweg
Mit Weihnachtsliedern begrüßten die jungen Blechbläser unter Leitung von Miriam Raspe mit festlichem Klang das Publikum, das zahlreich zum Konzert zum Jahresende der Musikschule Herrenberg in die Kirche St. Martin strömte.
In der Kirche eröffnete das Trompetenensemble unter der Leitung von Michael Kraus das traditionelle Konzert mit der kraftvollen Fanfare aus Paul Dukas’ „Ballett La Péri“ und setzte damit gleich zu Beginn ein klares Signal: Dieses Programm wollte die ganze Bandbreite der Herrenberger Musikschularbeit zeigen. Ulrike Goldau, Leiterin der Musikschule, begrüßte das Publikum und führte in einen Abend ein, der auf Ensemblearbeit und gemeinsames Musizieren setzte.
Schon zu Beginn wurde deutlich, wie konsequent die Musikschule diesen Ansatz verfolgt. Das 45-köpfige Blockflötenensemble präsentierte mit „Pavane und Dans Nr. 6“ aus dem 18. Jahrhundert sorgfältig ausgearbeitete Tänze. Hier zeigte sich, dass Musizieren über alle Altersstufen hinweg möglich ist. Zeitgenössischer klanglicher Kontrast folgte mit Angela Mairs „Thunderstorm in Spring“, interpretiert vom Gitarrenensemble Guitarristas unter Leitung von Sheng Weng – ein Stück, das rhythmische Präzision und klangliche Differenzierung verlangte. Das Vokalensemble unter Leitung von Cordelia Hanus zeigte mit Adolphe Adams „O Holy Night“, dass gemeinsames Musizieren auch generationenübergreifend möglich ist.
Inhaltlich in den Advent eingebettet wurde das Konzert durch einen Impuls von Diakon Laurenz Zwior sowie durch traditionelle Weihnachtslieder, darunter „The Little Drummer Boy“ vom Ensemble Woodcraft unter Leitung von Wolfgang Peter und das gemeinsam mit den Zuhörenden musizierte „Tochter Zion“.
Nach dem Grußwort von Dr. Wolfgang Kuhn, Vorsitzender des Förderkreises, wurde der musikalische Bogen weitergespannt. Zunächst vom Ensemble „Tango & More“ gemeinsam mit dem Jugendakkordeonorchester des „AOH“ unter Leitung von Waltraud Epple-Holom mit „Sinfonia per un addio“. Die Pop-Band unter der Leitung von Jan Kappes präsentierte mit „Into the Unknown“ einen selbst arrangierten Song aus dem Disney Blockbuster „Die Eiskönigin“. Das Stück „En moi“ gespielt vom Percussionensemble wurde von Johannes Reischmann nicht nur geleitet, sondern auch von ihm für das Ensemble komponiert. Das zehnköpfige Ensemble gestaltete mit dem glanzvollen und vielfarbigen Stück einen Höhepunkt des Konzertabends.
Mit Auszügen aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und Gustav Holsts „Jupiter – Bringer of Jollity“ beendete das Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Miriam Raspe das Konzert prachtvoll und weihnachtlich.
Gäubote
17.12.2025