2019

Vielfalt der Instrumente und Gruppen ist famos

Bericht 15.07.2019

Wer musiziert, ist selten allein. Diese Wahrheit wurde beim Herrenberger Musikschultag an mehreren Orten in der Altstadt aufs Schönste und oft berührend erlebbar. Man übt gemeinsam, man steht gemeinsam auf der Bühne, man wird begleitet vom Interesse der ganzen Familie – oft strömen Kinder, Eltern und Großeltern im Pulk vom Bronntor über die Place de Tarare, vom Klosterhof über den Marktplatz bis zum Nufringer Tor.

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Ein Wandelkonzert auf dem Jerg Ratgeb Skulpturenpfad in Herrenberg

Bericht 29.06.2019

Für das 500-Jahr-Jubiläum des Jerg Ratgeb Altars haben sich die Dozenten der Musikschule Herrenberg etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie veranstalten am 30. Juni entlang des Skulpturenpfads ein Konzert mit Stücken unter anderem aus der Renaissance. Das Projekt koordiniert Waltraud Epple-Holom.

 

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Wandelkonzert entlang des Skulpturenpfads

Bericht 03.07.2019

Herrenberg erlebt den Maler Jerg Ratgeb im Jubiläumsjahr seines Altars als eine Gestalt mit vielen Facetten. Ratgeb provozierte mit seinem Naturalismus, war verwickelt in den Bauernkrieg, wurde zum Märtyrer, zu einer vielschichtigen historischen Symbolfigur. Seine Zeit war die Renaissance, sein Werk verweist auf die Moderne, seine Rezeption setzte erst im 20. Jahrhundert ein. Es sind viele Fäden, die die Dozenten der Herrenberger Musikschule aufnehmen können, bei ihrem Wandelkonzert entlang des Herrenberger Jerg-Ratgeb-Skulpturenpfads. Die Werke zeitgenössischer Künstler prägen diesen Pfad atmosphärisch, liefern weitere Anknüpfungspunkte zu einer Interpretation der historischen Figur des Ratgeb. Waltraud Epple-Holom, Dozentin der Musikschule, entwickelte das Wandelkonzert, das der Vielseitigkeit der Ratgeb-Figur durch ein breites Spektrum an musikalischen Stilen und Instrumenten Rechnung trägt. 14 Stationen besitzt der Ratgeb-Pfad, 14 Stationen macht das Wandelkonzert – und eine Gruppe interessierter Zuhörer folgt ihm von Station zu Station bei schönstem Sonnenschein und Hitze, lässt sich an jeder der Stationen überraschen von neuen Wendungen, Interpretationen, Querbezügen zwischen Geschichte, Bildender Kunst und Musik.

 

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Klangerlebnisse in lockerer Atmosphäre

Bericht 27.05.2019

Der "Tag der offenen Tür" der Musikschule machte seinem Namen alle Ehre. Angesichts des Besucherstromes mussten zu Beginn der Veranstaltung die Türen des Studios geöffnet werden, damit alle Zuschauer noch einen Blick auf die Bühne werfen konnten. Unter dem Titel " Die Maus macht Musik" stellten die Lehrer alle Instrumente vor, die an der Schule unterrichtet werden. Der Schlagzeuglehrer Uwe Kühner führte durch das Programm.

Das Ziel dieser Einführung war es, den Zuhörern ein perfektes Klangerlebnis zu bieten und damit einen Anreiz zu schaffen, selbst ein Instrument zu beherrschen. Und so strömten nach diesem Auftakt große und kleine Besucher ganz erfüllt von den dargebotenen Klängen in die Probenräume, um sich selbst an den Musikinstrumenten zu erproben. Schließlich stand der Tag der offenen Tür unter dem Motto: Ausprobieren, Anfassen und Anhören."

 

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Ihr Herz schlägt für ein und dasselbe

Bericht 14.05.2019

 Sie kommen aus Bulgarien und Frankreich, Brasilien und Deutschland, doch ihr Herz schlägt für ein und dasselbe: die Musik. Vor einem hingerissenen Publikum musizierte die Violinklasse des Stuttgarter Musikhochschul-Professors Christian Sikorski am Samstagabend in der Herrenberger Musik-
schule.

Kennengelernt hatten sich Prof. Christian Sikorski und Herrenbergs Musikschulleiterin Ulrike Goldau bereits vor langer Zeit an der Musikhochschule Freiburg. Umso größter sei die Freude, dass die Violinklasse des Stuttgarter Professors nun an diesem Abend demonstriere, zu welchen Ergebnissen fleißiges Üben und eine solide Ausbildung - wie an der Herrenberger Musikschule - gereichen, sagte Goldau in ihrer Vorrede: "Für mich ist heute Abend viel Herzblut drin." Der Schritt in den Beruf indes sei nicht einfach: "Da herrscht kein Fachkräftemangel." Was es benötigt, um sich dennoch auf dieses Wagnis einzulassen, führten Sikorskis Violinschülerinnen am Samstag eine nach der anderen vor: Sie alle widmen sich der Tonkunst mit Leidenschaft und Hingabe - jede auf ihre Weise.

 

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Zuhörer tauchen ein in eine Wohltat der Klänge

Bericht 07.05.2019

Zum traditionellen Jahreskonzert luden das Jugendsinfonieorchester der Herrenberger Musikschule sowie Violontissimo in die Stadthalle ein. Familien, Förderer und Musikliebhaber kamen, um sich vom Ertrag der musikalischen Arbeit in der Musikschule zu überzeugen. Dass diese stets reiche Früchte trägt, hat das Orchester zuletzt bei seinen Auftritten im Jubiläumsjahr bewiesen.

Violontissimo unter der Leitung von Diana Poppei erhält den Vortritt: Sorgfältig werden die Instrumente gestimmt, wird das Ensemble - insgesamt gehören ihm 23 Nachwuchsmusiker an - positioniert. "Jasmin Flowers" von Douglas E. Wagner zaubert ein Flair von Frühling in die Stadthalle, zarter, melodischer Ausgleich zur winterlichen Kälte draußen. Faszinierend ist es, wie mit Ernst und Konzentration musiziert wird, der Vortrag gelingt sehr schön. Eine rasante Achterbahnfahrt verspricht das zweite Stück "Millennium Cyclone" von Andrew H. Dabzynski. Langsame und schnellere Passagen wechseln, manchmal geht es in die Kurven, bleibt aber doch recht gemütlich. Mit sicherem Strich und perfekt gesetztem Pizzicato wird das Auf und Ab des Stücks bewältigt, steil ragen die Bögen zum Schlusstakt in die Höhe. So ist es: Die Nachwuchsmusiker haben es prima geschafft, das Spiel wirkt leicht, das Zusammenspiel ist gelungen.

 

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Wolfgang Welte zum Ehrenmitglied ernannt

Bericht 06.04.2019

Der Förderkreis der Musikschule Herrenberg traf sich im Studio der Musikschule zu seiner Hauptversammlung. Der Vorsitzende Dr. Wolfgang Kuhn bedankte sich bei Wolfgang Welte, der sich nach 20 Jahren Arbeit als zweiter Vorsitzender aus dem Vorstand verabschiedete.

Welte wurde zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Als Nachfolgerin wurde Britta Schwarte-Straube, die bisher Kassenprüferin war, einstimmig gewählt, ebenso die anderen bisherigen Vorstandsmitglieder. Harald Streicher, der Fachbereichsleiter für Tasteninstrumente, stellte das vom Verein gespendete sehr gute Bechstein-Klavier vor, auch mit zwei Stücken aus L'année de pèlerinage von Franz Liszt. In seinem Jahresrückblick berichtete Dr. Kuhn über die Aktivitäten und Fördervorhaben des Vereins. Dazu gehören wie schon in den Jahren zuvor die Kostenbeteiligung an einem Probenwochenende des Jugend-Sinfonie-Orchesters in Weikersheim, am Musikschultaxi zur Beförderung der Kinder zwischen Kindergarten und Musikschule und an der musikalischen Früherziehung von Schülern der Albert-Schweitzer-Schule. Auch die finanzielle Unterstützung von begabten oder bedürftigen Musikschülern liegt dem Verein weiter am Herzen. Namhafte, teils anonyme Spenden ergänzten die finanzielle Unterstützung der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg, der Kreissparkasse Böblingen und des Lions Clubs.

 

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Beim Familienkonzert ist Mitmachen angesagt

Bericht 08.04.2019

Ein Konzert bedeutet für das Publikum nur still sitzen und zuhören? Nicht bei dem Familienkonzert der Musikschule Herrenberg in der Kreissparkasse. Denn dort war neben Zuhören und Applaudieren auch Mitmachen angesagt. Und durch das bunte Programm konnte jeder Besucher seinen eigenen Rhythmus finden.

In der Kreissparkasse Herrenberg fühlen sich die Musikschüler und Lehrkräfte mittlerweile richtig zu Hause. Nicht zum ersten Mal geben sie hier, inmitten von riesigen, roten Sparschweinen, ein Konzert. "Wir sind ganz begeistert", freut sich Musikschulleiterin Ulrike Goldau darüber, ihre Schüler wieder in dieser ungewöhnlichen Konzerthalle auftreten zu sehen. Und nicht nur bei den Musikanten herrscht Lampenfieber. Schließlich lautet der Untertitel des Familienkonzerts "Zuhören, Mitmachen, Spaß haben". Und vor dem Mitmachteil hat so manch ein Zuhörer seine Bedenken. "Ich habe schon beim letzten Konzert gemerkt, dass ich ein paar Rhythmusprobleme bei der Hand-Fuß-Koordination habe", schmunzelt Uli Marquart, der Geschäftsbereichsleiter der Kreissparkasse Herrenberg, bei seiner Begrüßung. Denn eben diese Koordination wird bei der "Bodypercussion" dringend benötigt, die Musikschullehrer Uwe Kühner mit den Zuschauern vorhat. Bodypercussion - das bedeutet, den Körper als eigenes Instrument zu benutzen. Gemeinsam mit ein paar freiwilligen Kids gibt Musikschullehrer Uwe Kühner die Rhythmen vor, die das Publikum abwechselnd klatschen und stampfen soll. Und lockt einen so guten Sound aus den Zuschauern hervor, dass auch die Zweifler die Scheu vor dem eigenen Koordinationsgefühl verlieren. Auch Waltraud Epple-Holom fordert von den Konzert-Gästen ein bisschen eigene Aktivität. Gemeinsam mit ihren Blockflötenschülern bringt sie dem Publikum ein Begrüßungslied aus Ghana bei.

 

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Zwei Fliegen schwirren auf der Nase des Kochs

Bericht 26.03.2019

Das Motiv von Dornröschen inspirierte zahlreiche Künstler bis heute, so auch Carl Reinecke. Dessen Märchenoper wurde nun in der Herrenberger Musikschule aufgeführt.

Bereits im vergangenen Jahr kam das Herrenberger Publikum schon in den Genuss des "Dornröschens", denn im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Musikschule wurde es bereits zur Aufführung gebracht. Das Musiktheater bescherte den Ausführenden dabei 2018 einen großen Erfolg, das Stück kam sowohl bei Publikum als auch Ensemble "ganz toll an", wie Ulrike Goldau, Leiterin der Herrenberger Musikschule, erzählte. Aufgrund des "enormen Aufwandes", den das szenische Musiktheater im Rahmen seiner Umsetzung forderte, wuchs in den Aufführenden der Wunsch nach einer Wiederaufnahme, dem man nun entgegengekommen war. Federführend standen dabei die Lehrkräfte Cordelia Hanus und Harald Streicher hinter dem Projekt, unterstützt durch die Früherziehungslehrkräfte Valentina Schrull und Sabine Blasberg sowie Ryoko Yoshihara, die ebenfalls für die Gesangskunst mitverantwortlich zeichnete. Dass sowohl gesangstechnisch als auch theaterpädagogisch auf einem sehr hohen Niveau gearbeitet wurde, bewiesen die Akteure allesamt. Carl Reinecke, der im 19. Jahrhundert lebte und wirkte, hatte die Texte zu "Dornröschen" selbst verfasst, dabei hatte er das Werk unter sein Pseudonym Heinrich Carsten gestellt. Wort und Musik changieren dabei im Wechsel innerhalb des kurzweiligen, als "Märchen-Dichtung" ausgegebenen Werkes, Joris Rose führte als Sprecher gekonnt durch die Erzählung und ließ die alte und doch zeitlose Welt der Sagen und Legenden im Studio der Musikschule aufleben. Harald Streicher begleitete die Sänger dabei am Klavier und übernahm so den Part des Orchesters. Gleich zu Beginn gehören die ersten Töne ihm, ehe musikalisch durch die kleine Fee Luisa Göldner in die zauberhafte Märchenwelt eingeführt wird, die den ewigen Kampf des Guten gegen das Böse anhand der verschiedenen Feengestalten thematisiert.

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Ein Vogel mit Schlafstörung flattert durchs Studio

Bericht 26.03.2019

 

"Wilde Harmonien" erklangen am Samstagabend im Studio der Herrenberger Musikschule - ein Potpourri an größtenteils brasilianischen Werken, gespielt in der höchst stimmigen Besetzung für Flöte und Gitarre. Und von zwei herausragenden Musikern: Vítor Diniz und Mateus Dela Fonte.

Mit Mateus Dela Fonte und Vítor Diniz haben sich zwei Ausnahmekönner zusammengefunden, die es verstehen, ihr Publikum innerhalb eines kurzweiligen Konzerts in ihren Bann zu ziehen. Für die beiden in Deutschland lebenden Brasilianer war der Auftritt in der Musikschule der Gäustadt ein ganz besonderer, wie Diniz eingangs verriet: "Wir treten zum ersten Mal unter dem Namen 'Latinos Clássicos' auf." Seit zehn Jahren indes widmen sie sich schon als Duo dem gemeinsamen Musizieren, der neue Name hält dabei auch ein neues Programm bereit. Federführend dabei ist eine Reise, die ihren Ausgang in Europa nimmt und schließlich auf den südamerikanischen Kontinent in die brasilianische Heimat der beiden Musiker führt. Während Mateus Dela Fonte, Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und Dozent an der Stuttgarter Musikhochschule, eine Gitarrenklasse in Herrenberg unterrichtet, ist die Gäustadt auch für Vítor Diniz keine Unbekannte: Ein Jahr lang unterwies der ebenfalls auf internationalen Wettbewerben mit Preisen dekorierte Brasilianer in Herrenberg.

 

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Bach-Harmonien verzieren bekannte Titel

Bericht 05.02.2019

Diesen Termin hatten sich Herrenbergs Jazz-Liebhaber sicher rot im Kalender angestrichen: Die Jazz-Matinee in der Musikschule Herrenberg. Diesmal freuten sich die Zuschauer über in der Jazz-Szene bekannte Gesichter: Roland Weber, Martin Wiedmann und Markus Bodenseh sorgten mit Vibrafon, Gitarre und Kontrabass für entspannte Stimmung.

"Ich sehe heute einige bekannte Gesichter hier", freut sich Musikschulleiterin Ulrike Goldau. "Wir haben viele Zuschauer hier, die schon seit Jahren zur Jazz-Matinee kommen." Die Jazz-Matinee ist ausverkauft, die Musikschule mit Publikum gefüllt. Kein Wunder, schließlich ist die Veranstaltung ein Vormittag zum Genießen. Die Gäste sitzen um mehrere Tische, vor sich ein Gläschen Sekt oder ein verspätetes Frühstück in Form eines Croissants. Bewirtet werden sie von Mitgliedern des Fördervereins. "Der Vorsitzende des Fördervereins ist extra noch mal zum Bäcker gefahren, um Nachschlag zu holen", ist Ulrike Goldau dankbar für die tatkräftige Unterstützung. "Dem Publikum soll es heute an nichts fehlen." Gekommen sind die Leute aber natürlich nicht nur wegen der gemütlichen Atmosphäre. Heute geht es um die Musik.

 

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Facettenreicher Querschnitt

Bericht 23.01.2019

Ein Konzert ist immer etwas Aufregendes. Nicht nur für die jungen Musikanten, sondern auch für die Eltern, die gespannt im Publikum sitzen. Geigen werden eingespielt, Gitarren gestimmt, Notenblätter zusammengesucht. Noch ein paar letzte Tipps der Musiklehrer, dann kann es losgehen. Der Streicher-Spielkreis macht den Anfang, stimmt die Zuhörer mit dem Lied "Ping-Pong" schwungvoll ein. "Es ist schön, zu sehen, wie Kinder trotz ihrer knapp bemessenen Zeit immer noch Zeit finden, um miteinander zu musizieren", ist Diana Poppei begeistert. Die Fachbereichsleiterin führt das Publikum durch den Abend und erzählt Anekdoten zu den Komponisten. Auch einige Solos stehen auf dem Plan. Lea Schmid zeigt mit einer Suite von Johann Sebastian Bach, was ein Violoncello kann. Felicia Meyer spielt unter der pianistischen Begleitung Frank Meyers das Stück "Grapes" auf der Violine und trägt vorab sogar ein kleines Weintraubengedicht vor. Wie sanft die Töne einer Gitarre klingen können, demonstriert Silvan Widmayer mit drei Musikwerken von Calatyud, Mertz und Giuliani.

 

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Konzert beschreibt Weg der Musiker

Bericht 29.01.2019

Es beginnt mit den ersten musikalischen Gehversuchen, es endet mit dem großen, funkelnden Arrangement. Die vier Jugendgruppen des Musikvereins Stadtkapelle Herrenberg führen ein Panorama instrumentaler Entwicklung auf. Die Mensa Längenholz ist voll besetzt bei ihrem Neujahrskonzert.

 

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Väter sitzen als Begleiter am Klavier

Bericht 28.01.2019

Viel geübt haben die Teilnehmer des diesjährigen "Jugend musiziert"-Wettbewerbs. Am vergangenen Samstag zeigten die Talente der Musikschule Herrenberg bei einer Matinee, was in ihnen steckt. Der eine oder andere Preis dürfte ihnen auch diesmal sicher sein.

Sehr konzentriert setzt Josina Fiedler an zu Charles Danclas melancholischer "Ballade". Begleitet von Harald Streicher am Flügel, steht die Schülerin von Diana Poppei an diesem Vormittag als erste im Rampenlicht und beweist bereits im Eingangsstück die Fähigkeit, das Notenmaterial hübsch auszugestalten. Zwei kurzweilige Tänze schließt die Nachwuchs-Geigerin an: Jacques Auberts "Tambourin" und den temperamentvollen und mit Taktwechseln gespickten "Burschentanz" aus der Feder István Szelényis.

 

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Baustellen sollen die Stadt attraktiver machen

Bericht 21.01.2019

Streuobstsecco, Brezeln, Salzgebäck, süße Stückchen: In der Herrenberger Stadthalle wurde gestern Vormittag auf 2019 angestoßen. Beim Neujahrsempfang der Stadt und der Kirchen standen persönliche Begegnungen im Vordergrund - aber erst, nachdem Oberbürgermeister Thomas Sprißler ein paar grundsätzliche Worte zur aktuellen Stadtpolitik gesagt hatte.

"Wir haben viele Hebel in Bewegung gesetzt, um unsere Stadt zukunftsfähig zu machen", betonte OB Thomas Sprißler in seiner Neujahrsrede vor einem mehr als großen Publikum in der Stadthalle. Unter den Gästen weilten auch Vertreter aus der Politik und des gesellschaftlichen Lebens, darunter Landrat Roland Bernhard, der gestern seinen 62. Geburtstag feiern konnte. Wie Sprißler sagte, kämen aktuell viele Projekte von der Planungsphase in die Umsetzung. "Die Saat, die wir eingebracht haben, geht nun auf." Zum Beispiel auf dem Seeländer-Areal. Das Projekt bezeichnete er als ersten Baustein in einem großen Paket an Investitionen und Vorhaben, "die geeignet sind, das Gesicht unserer Stadt merklich zu verändern". Und die damit Bewegung in die Problemfelder brächten, die laut Sprißler immer wieder "lautstark beklagt werden" - ob im Gespräch am Stammtisch, in den sozialen Medien im Internet oder im Leserbrief. Bisweilen, so Sprißler, vermittelten "diese Einzelstimmen" sogar den Eindruck, das Leben in dieser Stadt könne eigentlich "nur ganz schrecklich sein". Ein ganz anderes Bild zeichneten wiederum verschiedene Umfragen. Der OB wörtlich: "Das Problem ist, dass die Einzelstimme große Wirkung hat und die Sache aus dem Gleichgewicht bringt." Das Meckern und Jammern, das Schlechtreden und Unken schlage sich auch aufs Image der Stadt nieder.

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