2021

Kreativ und solidarisch durch die Krise

„Die Musikschule war nie geschlossen, Unterricht fand immer statt, lediglich auf Präsenzunterricht musste verzichtet werden. Und wir waren rasch bemüht um digitale Angebote“, sagt Musikschulleiterin Ulrike Goldau, die in einem digitalen „Gäubote“-Gespräch mit Schülern, Eltern und Lehrkräften auf die vergangenen 15 Monate zurückblickt.

Anna Hanesch lernt Violine und spielt im Ensemble des Jugendsinfonieorchesters. Sie war die Erste, die mit ihrer Musiklehrerin mit einer Zoom-Konferenz Online-Musikunterricht erlebte. „Das war zu Anfang wie ein Schock, alles zu, nichts ging mehr. Über die schnelle Online-Lösung war ich sehr froh“, sagt sie. Auch für die Lehrkräfte, darunter Stefanie Glaubitz und Thomas Rose, war es anfangs sehr spannend. Mit anderen Medien zu unterrichten, war zunächst sehr ungewohnt. Privates Üben und Ausprobieren haben geholfen ebenso wie sich gegenseitig zu unterstützen. „Wir haben viel dazugelernt und es ist toll, dass es so gut klappt“, sagt Querflötenlehrerin Glaubitz. „Anfangs herrschte purer Stress. Ich habe Video-Tutorials gedreht, die jeder Schüler anschauen konnte, wann er wollte“, so Gitarrenlehrer Rose, „allerdings haben wir bald umgestellt auf regelmäßige Online-Treffen und dabei alle technischen Möglichkeiten genutzt.“ Fachbereichsleiterin Tasteninstrumente und Gesang, Yvonne Funk, berichtet über neue Überlegungen und Ideen, die aus dem Nichts entstanden und ausgetauscht wurden. Aus ihrer Sicht war es schwierig, die Begleitung, beispielsweise am Klavier, einzuspielen.

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Da steckt viel Musik drin

Wieder war’s nichts mit dem Konzert in der Spitalkirche. Letztes Jahr nahm man es hin. Diesmal sollte eine Alternative her. Digital gehen! Ein jeder der jungen Musiker nahm sein eigenes kleines Konzert im Vorfeld auf. In den eigenen vier Wänden. Ob Wohnzimmer, eigenes Reich oder Flur. Die Videos wurden eingeschickt, dann auf eine Länge von gut einer Stunde zusammengeschnitten. Freitagabend geht das Ganze auf Sendung. Mit Homevideos, in denen viel Musik drinsteckt.

Auf den Zuhörer vorm Bildschirm wartet Musik nonstop. Anmoderiert von Waltraud Epple-Holom aus dem verlassenen Studio der Musikschule. „Schöne Beiträge, viele Klangfarben“, verspricht die Akkordeonlehrerin. Und verspricht nicht zu viel. Es wird gestrichen, gezupft, geblasen, geschlagen, gesungen.

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VHS und Musikschule planen Präsenzunterricht

Oberbürgermeister Thomas Sprißler begrüßt die Öffnungen, die aufgrund der stabilen Sieben-Tages-Inzidenz unter 100 im gesamten Landkreis Böblingen möglich geworden sind: „Die neuen Öffnungen, etwa im Bereich der Gastronomie und Kultur, tun unserer Stadt gut. Ich freue mich, dass mit ’Kultur im Freien’ bald wieder mehr Leben auf dem Marktplatz und in der Stadt einkehrt.“ Im Hintergrund laufen die Planungen für „Kultur im Freien“ bereits seit mehreren Wochen: So sind das Brandschutz- und Hygienekonzept eng mit der Stadtverwaltung abgestimmt; außerdem stellt die Stadtverwaltung Strom kostenfrei zur Verfügung und unterstützt den Veranstalter beim Marketing, indem etwa Plakatierungsflächen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Als Künstlergarderobe steht der Marktplatz 1 zur Verfügung. „Wir wollten die Veranstaltungsreihe für die Bürger möglich machen, trotz Corona“, sagt Ralf Heinzelmann, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung und Kultur. „Deshalb haben wir EMT von Anfang an unterstützt und ziehen gemeinsam an einem Strang.“ Weitere Neuerungen:

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Schwierige Bedingungen

Corona macht Musikwettbewerbe komplizierter, ab nicht unmöglich. Wie sich beim Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ zeigte. Mit von der Partie waren in den Altersgruppen 1A, 1B und 2 wieder viele junge Talente aus Herrenberg und der Umgebung.

 

 

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Ohren- und Augenschmaus zugleich

 

Das Osterhasenkonzert der Musikschule begeisterte als ganz besonders Konzert gut 60 Zuschauer. Das Vorspiel, bei dem vor allem die jüngeren Musikschüler ihr Können präsentierten, wurde gestreamt. Und so standen die Jungmusiker nicht auf der Bühne, sondern musizierten daheim vor der Kamera.

Konzentration und Spielfreude der Musiker litten unter diesem besonderen Setting jedoch überhaupt nicht. Vermutlich reduzierte sich das Lampenfieber der Protagonisten sogar etwas, während das der technikverantwortlichen Eltern mutmaßlich stieg. Die Idee zu diesem besonderen Konzert hatte der Trompetenlehrer Michael Kraus. Wolfgang Peter, Fachbereichsleiter für Blasinstrumente an der Musikschule Herrenberg, und der Ideengeber bereiteten gemeinsam das Konzert vor. Ein Quiz für die Zuschauer ergänzte das besondere Format. Die Zuschauer hatten die Aufgabe, die Osterhasen zu zählen, die sich – mehr oder minder versteckt – während der Moderationsphasen kurz zeigten. In der Brusttasche des Moderators Wolfgang Peters, auf dem Flügel oder ganz lebendig und fröhlich winkend zeigten sich die Osterhasen.

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Im Land erfolgreich

Vom 17. bis 21. März hat der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ für die Altersgruppen III bis VI als Video-Wettbewerb stattgefunden. Dabei waren einige Gäu-Teilnehmer erfolgreich.

So holte die Herrenbergerin Julia Haarer auf der Klarinette (solo) 17 Punkte und einen zweiten Preis in der Altersgruppe III. Sie wird an der Musikschule Herrenberg von Wolfgang Peter unterrichtet. Lioba Luna Schulte aus Herrenberg, die an der Stuttgarter Musikschule Unterricht erhält, holte 22 Punkte und den ersten Preis.

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Zum Musizieren online anmelden

An der Musikschule Herrenberg kann nun die Neu-Anmeldung für den Musikunterricht auch über die Homepage der Schule erfolgen. Momentan läuft der Betrieb in Form von Distanz- und Online-Unterricht weiter – aktuell gibt es noch freie Plätze.

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Dem neuen Jahr entgegen: solidarisch, achtsam und optimistisch

Gemeinsamer Neujahrsempfang von Kirchen und Stadt in diesem Jahr anders. „Bestaunen, begegnen, beginnen“ – unter diesem Motto steht der gemeinsame Neujahrsempfang von Kirchen und Stadt, der am vergangenen Sonntag, 17. Januar, bereits zum neunten Mal stattfand. Coronabedingt wurde der sonst in der Stadthalle abgehaltene Empfang durch eine digitale Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Thomas Sprißler ersetzt. Musikalisch umrahmt wurde diese durch das Cello-Ensemble der Musikschule Herrenberg. Der ökumenische Gottesdienst fand mit einer begrenzten Anzahl an Gästen und unter Auflagen in der Stiftskirche statt.

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