Aktuelles aus dem Musikschulleben (Oktober - Dezember 2017)

Unsere Musikschule Herrenberg feiert nächstes Jahr ihr 50 jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass sammeln wir Fotos aus allen Jahrzehnten, um unser Haus in diesem Jahr 2018 anschaulich zu dekorieren. Wer hat noch Dokumente, Fotos? Die Fotos bitte einscannen und digital mit kurzer Erläuterung (wer ist auf dem Bild? Aus welchem Anlass wurde geknipst?) an Musikschule50@herrenberg.de schicken. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Musikschulschüler von der Grundschule bis zum Abitur. Abschiedsbrief an das Jugendsinfonieorchester
Ich denke,  ich darf im Namen aller reden, die nächstes Jahr nicht mehr dabei sein werden: Es war eine sehr,  sehr,  sehr tolle Zeit, die wir äußerst genossen haben! Die ganzen Orchesterfreizeiten, die Pausen, die Proben selber.❣ Um mich mal an die neuen Leute im Orchester zu wenden: Wir haben alle Spaß gehabt, seit der ersten Probe vor teilweise 6-8 Jahren. Da waren wir genauso klein wie ihr heute ???? ???? und die alten Leute so groß wie wir heute☺... wie schnell die Zeit doch verging!  Stellt euch vor, eines Tages werdet ihr vorne sein und die neuen, jungen Mitspieler mitführen und hochführen☺???? Wir wollen uns auch herzlichst!❣  bei den Lehrern und Begleitpersonen der letzten Jahre bedanken! Frau Poppei, davor Frau Dreier, Frau Beyer, Frau Blasberg, früher Frau Stiefel und natürlich bei Herrn Peter! an dieser Stelle sei gesagt: vielleicht sollte ich diese Nachricht bei der letzten Probe mal vorlesen -naja, entscheidet ihr.

Und ganz persönlich mal: Danke! In euch habe ich ein Orchester gefunden mit anderen so Musikfanatischen Leuten, andere Spezis, nette, lustige, hilfsbereite Leute. Aber ich habe auch Familie gewonnen! Viele viele Bekannte, Kollegen und Freunde, aber natürlich ebenso Weggefährten, Schwestern und Brüder fürs Leben und auch noch mehr☺❤Die Zeit mit euch vor allem außerhalb der Proben war traumhaft und ich werde sie und natürlich euch alle niemals vergessen. Gemeinsames FIFA zocken, Straßenmusik machen, ins Kino gehen, einfach nur auf der Bank sitzen, Uno spielen, Überraschungsgeburtstagspartys planen und machen, Leute verarschen, lachen, helfen, Freunde sein!❤❣Ich werde euch nie vergessen - Nein! Wir alle werden euch alle nie vergessen... Und doch werden wir immer eine große lockere Familie sein!Ich erwarte auf jeden Fall sehnsüchtig auf Einladungen zu Vorspielen, Konzerten, Freizeiten!
Und wir werden uns sicher noch öfter sehen, unter anderem am 18. Und 25.!????????????                Kevin Wang

 

WER KOMMT – WER GEHT?


Judith Goldbach (Kontrabass / E-Bass)

Schon früh begeisterte ich mich für und an Musik und so begann ich nach musikalischer Früherziehung im Alter von sieben Jahren mit Instrumentalunterricht an Klavier, Gitarre und später dann E-Gitarre.

Da ich in Schönaich aufgewachsen bin, besuchte ich dort die Jugendmusikschule und Grundschule. Als mein damaliger E-Gitarrenlehrer mich fragte, ob ich Lust hätte E-Bass in der Musikschulband zu spielen, war ich sofort dabei. Mich faszinierten die dicken Basssaiten und der tiefe, brummende Ton des Instruments. Schon bald spielte ich in verschiedenen Bands mit.

Nachdem ich bis 2001 die Schulbank am Albert-Einstein- Gymnasium in Böblingen drückte, ging es für mich nach dem Abitur wieder unplugged weiter: Ich entdeckte meine Leidenschaft zum Jazz und zum Kontrabass. In Stuttgart nahm ich Kontrabass-Unterricht und schon bald stand für mich fest: Das möchte ich zu meinem Beruf machen. Ich begann also mein Studium an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim bei Prof. Thomas Stabenow. 2010 schloss ich das Studium mit dem „Master of Music“ ab. Heute lebe und arbeitete ich als freischaffende Musikerin in Stuttgart.

 

Die Praxis in Konzerten und auf Bühnen erspielte ich mir nach und nach: zuerst im Landesjugendjazzorchester Baden-Württemberg und später dann Peter Herbolzheimers European Masterclass Big Band. Auch bei diversen Musical-/ und Ballettproduktionen und als Mitglied verschiedener Jazzensembles konnte ich viel Bühnenerfahrung sammeln. Zuletzt beim Kindertheaterstück KlaMotte&Bass in Stuttgart.

Meine musikalischen Ideen kann ich besonders gut in meiner eigenen Band ("Judith Goldbach Quartett") einbringen, mit der ich gerade meine zweite  CD aufgenommen habe. Auch das Musikkabarett-Duo „Fräuleinjazz“ bietet für mich eine spannende Möglichkeit die Vielschichtigkeit des Musikerberufs auszuleben. Hinter diesem Projekt verbirgt sich ein humorvoll-augenzwinkerndes Programm mit zwei sehr gegensätzlichen Charakteren und deutschsprachigem Swing aus den 20-er Jahren. Hier entdecke ich immer wieder, dass der Bass nicht nur "Begleitinstrument" sein muss.

 

Es bereitet mir große Freude neben den Auftritten mein musikalisches Wissen, Spielpraxis und Begeisterung für den Bass auch an meine Schüler weitergeben zu können. Darum bin ich schon gespannt auf meine neuen Schüler an der Musikschule in Herrenberg, an der ich ab diesem Schuljahr unterrichten werde.

 

Mateus Dela Fonte (Gitarre)

Ich stamme aus Salvador in Brasilien. Meine musikalische Ausbildung führte mich von dort zuerst nach Spanien und dann nach Deutschland. Ich studierte klassische Gitarre u. a. bei Mario Ulloa, Àlex Garrobé und Johannes Monno und legte in Stuttgart das Konzertexamen ab. Bei zahlreichen internationalen Gitarrenwettbewerben wurde ich ausgezeichnet. Es folgten Konzerteinladungen in verschiedene Länder. Neben dem klassischen Repertoire interessiere ich mich für populäre Musikstile – insbesondere die meiner brasilianischen Heimat – und Kammermusik.

Als Lehrer unterrichtete ich an verschiedenen Musikschulen in Spanien und Deutschland und bin Lehrbeauftragter für Gitarre mit dem Schwerpunkt Kammermusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Ich unterrichte klassische Gitarre und Liedbegleitung. Interessierte Schüler bereite ich gerne auf die Teilnahme an Wettbewerben wie beispielsweise Jugend musiziert vor.

 

Aileen Plesko (Bundesfreiwilligendienst)

Mein Name ist Aileen Plesko, ich bin 18 Jahre alt und absolviere seit Anfang September für sechs Monate meinen Bundesfreiwilligendienst in der Musikschule Herrenberg.  Im Sommer habe ich mein Abitur am Albert-Einstein-Gymnasium Böblingen abgelegt und hatte dort bis zuletzt Musik als Leistungskurs.  Auch in meiner Freizeit mache ich oft Musik, spiele Klavier und Gitarre und war viele Jahre im Schulchor. Außerdem mache ich viel Sport, schwimme und jogge regelmäßig und fahre im Winter sehr gerne Ski.                                                                                                                                                            Da ich mir für später einen Beruf im Bereich der öffentlichen Verwaltung gut vorstellen kann, freue ich mich sehr, dass ich nun die Möglichkeit habe,  in der Verwaltung der Musikschule mitarbeiten zu können. Ich bin gespannt auf die kommende Zeit und freue mich, dass ich durch meinen Bundesfreiwilligendienst einen Einblick in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche der Verwaltungsarbeit bekommen kann.

 

Zum Schuljahresende 16/17 sind folgende Kollegen ausgeschieden:
Georg Bomhard (Kontrabass, E-Bass)
Andreas Marquart (Klarinette, Saxophon)

Susanne Nowakowski (Keyboard, Klavier)

Stefan Volpp (Gitarre)

Judith Nebelsieck (Bundesfreiwilligendienst)

 

Aktuelles aus dem Musikschulleben (April - Juli)

Herzlichen Glückwunsch allen Wettbewerbs-

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landes-

wettbewerbs „Jugend musiziert“ in Heidenheim!

 

Sandro Kraus, Fiona Schneider, Benjamin Weingart, Daniel Reimann  3. Preis AG III ( Trompeten-Klasse Michael Kraus)

Laetitia Feige 1. Preis mit Weiterleitung  AG V (Gesangsklasse  Ryoko Yoshihara)

Linda Rehnert und Catharina Bartsch 3.  Preis AG V

Nelly Harting  und Sophia Betsch wegen Krankheit nicht teilgenommen.( Akkordeonklasse Epple-Holom)

 

 

„Same procedure as every year“:  das JSO in Trossingen  vom 24.02. bis 27.02.2017

Am Freitag, den 24.02.2017  trafen sich die Jugendlichen des  gesamten JSO am Herrenberger Bahnhof, um zusammen zur Bundesakademie Trossingen zu fahren.  „Alte Hasen“, die schon mehrmals mit dabei waren,  wie Neulinge, die gespannt waren, was sie so erwartete,  genossen die Zugfahrt voller Vorfreude auf das bevorstehende  Wochenende.  Dort angekommen,  begann die erste Tutti-Probe, die hauptsächlich dazu diente, Stellen für den morgigen Registerproben-Tag herauszufiltern. Der Abend wurde gefüllt mit vielen Aktivitäten, die dazu dienten, sich besser kennen zu lernen.

Der  darauf folgende  Tag widmete sich dem intensiven Üben von schwierigen oder komplizierten  Stellen der  verschiedenen Stücke  wie u.a. „Der Herr der Ringe“ oder „A Festival Rondo“. Dabei wurden die einzelnen Stimmen von je einem der vier begleitenden Erwachsenen umfassend betreut. In diesem Jahr  waren dies Herr Peter , Frau Poppei, Frau Blasberg  und Herr Bomhard , die wie immer für alle Fragen offen und sehr geduldig waren, selbst, wenn es notwendig war, ein und dasselbe Stück häufig zu wiederholen. Kurz vor dem Abendessen spielten wir einige bekannte Stücke vom Blatt („Mamma Mia“ und „Viva la Vida“). Am Abend stand die große Orchestersitzung auf dem Plan, in welcher wir Lob, Kritik, Verbesserungen und Wünsche äußern konnten ohne die Anwesenheit der leitenden Erwachsenen. Außerdem wurde wie jedes Jahr der neue Orchestervorstand gewählt, damit er die hervorragende Arbeit seiner Vorgänger weiterführt.

Am Sonntag stand ein Besuch im dortigen Dinosaurier-Museum auf dem Programm.  In der großen Pause zwischen Mittagessen und Kaffee und Kuchen zog eine kleine Schar von 15 Leuten los zum Museum, wo sie nicht nur eine Ausstellung über echte Dinosaurierknochen und Versteinerungen vorfanden, sondern auch eine über die ältesten Mundharmonikas. Die in der Akademie Verbliebenen vergnügten sich derweil mit Tischtennisspielen oder anderen Aktivitäten.  Um den Tag nicht ganz der Freizeit zu überlassen, probten wir noch einmal alle unsere Stücke in der letzten Tuttiprobe durch und stellten eine erhebliche Verbesserung zu Freitagabend fest. Zu guter Letzt wurde vor dem Abendessen noch das traditionelle Gruppenfoto geschossen. Der bunte Abend  war sehr abwechslungsreich und hatte für alle etwas zu bieten,  z.B. ein kreatives Stück, die Suche nach versteckten Zetteln oder das „Ninja“-Spiel, so dass für viel Spaß und Gelächter gesorgt war.

Am letzen Tag trainierten wir erneut das Vom-Blatt -Spielen, weil es  eine essentielle Rolle im Orchester spielt. Nachdem die Tischtennisplatte noch ein letztes Mal unter Beschuss genommen  und das letzte großartige Essen der Akademieküche serviert worden war, mussten wir auch schon wieder in den Zug nach Herrenberg steigen.

Wir danken den uns begleitenden Lehrern herzlich für ihre Bereitschaft, ein Wochenende mit dem JSO zu verbringen und unser Orchester weiterzuentwickeln. Alles in allem war es für uns alle wieder einmal eine gelungene und bereichernde Freizeit und wir freuen uns jetzt schon auf die nächste.

(Aleydis Kleine-Allekotte)

 

 

 

WER KOMMT – WER GEHT?

 

Martina Wratsch (Saxophon)

Martina Wratsch, geboren in Böblingen, begann ihre Ausbildung am Saxophon im Alter von neun Jahren.

An der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart schloss sie dann in der Klasse von Nikola Lutz ein Saxophonstudium (Pädagogik und künstlerische Ausbildung) mit Bestnote und dem Abschluss „Master of Music“ ab.

Neben der unterrichtenden Tätigkeit an den Musikschulen Kirchheim unter Teck und Köngen/ Wendlingen ist sie in vielen weiteren Bereichen aktiv.

Martina Wratsch ist Mitglied in Orchestern wie z.B. dem Landesblasorchester Baden-Württemberg oder der Bläserphilharmonie BW, desweiteren gastierte sie auch schon bei der Jungen Deutschen Philharmonie oder dem Landespolizeiorchester BW.

Sie wird häufig als Solistin verschiedenster Ensembles gebucht und erhielt mit ihrem Saxophonquartett „Kaleido“ ein Stipendium der Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung.

Zusätzlich leitet sie die beiden Jugendorchester der Stadtkapelle Böblingen und ist Dirigentin des großen Blasorchesters der Stadtkapelle Maulbronn. Um sich in diesem Bereich weiter fortzubilden studiert sie aktuell das Fach Blasorchesterleitung an der Mannheimer Musikhochschule in der Klasse von Toni Scholl.

Seit Januar dieses Jahres ist sie nun auch an unserer Musikschule in Herrenberg tätig und unterrichtet das Fach Saxophon.

 


Aktuelles aus dem Musikschulleben (Januar - März)

Herrenberg meets Amstelveen

Über das Halloween-Wochenende vom 29.10. – 01.11.16 reisten das Jugend-Sinfonie-Orchester, das Jugend-Akkordeon-Orchester und das Blockflötenquartett von der Musikschule Herrenberg nach Holland zur Partner-Musikschule in Amstelveen. Es wurde musiziert, vieles entdeckt und neue Freundschaften geschlossen.

 Früh am Samstagmorgen startete der Bus in Herrenberg vollgepackt mit Musikinstrumenten, 43 SchülerInnen und den LehrerInnen Wolfgang Peter, Diana Poppei und Waltraud Epple-Holom mit Vorfreude auf Amstelveen. Nach 600 km erreichten wir die „Muziek en Dansschool“ und wurden mit Jubel empfangen. Die Einteilung in die Gastfamilien ging sehr schnell und wir wurden mit warmen Worten der Begrüßung entgegengenommen. Zu zweit waren wir ganz in der Nähe bei einer Gastfamilie untergekommen. Unser Gastvater beherrschte die deutsche Sprache wie viele Niederländer sehr gut, da er dies in der Schule gelernt hatte. Er stellte uns seiner Frau, die aus China kommt und seiner 12-jährigen Tochter die Geige spielt, vor. „Normalerweise essen wir chinesisch“, meint Mario, unser Gastvater. Doch zur Feier des Tages gab es eine Spezialität aus den Niederlanden, welche sehr gut schmeckte. Nach dem Essen haben wir noch einen Spaziergang durch die Gegend unternommen und so einen Einblick in Wohn- und Lebensweise bekommen.

 Am Sonntagmorgen wurden wir nach einem ausgiebigen Frühstück  ausgestattet mit Lunchpaket in die Musikschule gefahren, wo wir auf die anderen MusikerInnen trafen. Es wurde für den bevorstehenden Auftritt am Abend geprobt. Das Erwachsenen Akkordeon Orchester sollte ein wenig später nach einem Zwischenstopp in Bonn und einem dort gegebenen Konzert auch in Amstelveen eintreffen, da Dieter Dörrenbächer der  Dirigent von Jugend- und Erwachsenen-Akkordeon Orchester ist.  Doch wegen Staus auf der Autobahn wurde es später und da kam gleich eine Frage vom Leiter des Amstelveener Akkordeon Orchesters auf: „Was ist denn nun mit der Pünktlichkeit der Deutschen?“. Doch er durfte sich diesen klischeehaften Scherz erlauben, da sich die beiden Dirigenten inzwischen schon mehr als 10 Jahre kennen. Die Probe konnte nun wie geplant stattfinden. Am Abend fanden dann in der Musikschule zwei Konzerte statt, zu denen die Gastfamilien und Interessierte eingeladen waren. Zum krönenden Abschluss gab es in beiden Veranstaltungen ein Tutti-Orchester,  bei denen alle holländischen und deutschen Musiker beteiligt waren.

Den Halloweenmontag haben wir in Amsterdam, das direkt neben Amstelveen liegt, verbracht. Auf den wunderschönen Amsterdamer Grachten haben wir eine Bootsfahrt gemacht und wurden dabei von einem gewitzten Kapitän unterhalten. Man konnte viel Geschichtsbezogenes über die Entstehung von Amsterdam in Erfahrung bringen aber auch Erstaunliches.  Zum Beispiel ein 1 m breites Haus oder Autos,  die in der Amstel regelrecht untergehen. Nach der Bootstour gab es für jeden einen Stadtplan und man durfte Amsterdam selbst bei wunderschönem sonnigem Herbstwetter erkunden. Nach der freien Zeit trafen wir uns im Van Gogh Museum wieder, um dessen Kunstwerke aus dem 18. Jahrhundert zu bewundern. Nach einem anstrengenden Städtetag wurden wir mit Essen in der Musikschule Amstelveen empfangen und haben den Rest des Abend mit gemütlichem Beisammensein bei den Gastfamilien verbracht.

 Die Zeit war schnell verflogen und das letzte gemeinsame Frühstück bei den Gastfamilien bereits eingenommen. Es wurden noch schnell ein paar Erinnerungsfotos gemacht und dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Inzwischen hatte sich sogar die bissige Katze an uns gewöhnt, vor der wir gleich am ersten Tag gewarnt wurden und ließ  sich streicheln.

Der Abschied fiel uns allen sehr schwer,  da wir alle eine erlebnisreiche Zeit in Amstelveen bei unseren Gastfamilien verbracht und neue Freundschaften geschlossen haben. Unsere Gastfamilien waren sehr herzlich, aufgeschlossen und gastfreundlich und hießen uns für den kommenden Austausch willkommen.

 von Linda Rehnert

Ausflug zum Haus der Musik in Stuttgart

 Am 26. November 2016  machten wir mit einer Gruppe von Klavierschülern und Eltern, organisiert von unserem Klavierlehrer Herr Streicher, einen Ausflug in die Ausstellung ‘‘Instrumentensammlung‘‘ im Haus der Musik im Stuttgarter Fruchtkasten. Wir liehen dort Audioguides aus, um uns mit diesen die interessanten Geschichten zu den verschiedenen Instrumenten anzuhören.  Bei vielen Instrumenten konnten wir auch lernen, wie klangvoll, lustig oder manchmal auch eigenartig sie sich anhören. So konnten wir tolle und sehr wertvolle Instrumente entdecken und diese spielerisch kennenlernen und ausprobieren. Dort sahen wir teilweise handgeschnitzte, vergoldete und sehr teure Stücke, doch für uns Kinder gab es auch Abwechslung mit Filmen und ganz verrückten und lustigen Instrumentenerfindungen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir empfehlen die Ausstellung für Groß und Klein weiter.

 von Katharina Ress und Maren Zimmer

Guter Vorsatz für das neue Jahr:

Querflöte entstauben!
Ihr habt vielleicht keine Lust mehr, alleine zu musizieren? Wir suchen für unser Erwachsenen Querflöten Ensemble Verstärkung! Wir treffen uns alle 14 Tage (Dienstags in den ungeraden Wochen, 19-20.30 Uhr, im Raum E1 der Musikschule) und haben Spaß am gemeinsamen Musizieren. Kommt mal vorbei zu einer Probe - wir freuen uns auf Euch!

 

WER KOMMT – WER GEHT?

 Judith Nebelsieck (BfD) hat ihren Bundesfreiwilligendienst an der Musikschule im Oktober begonnen.

Zu ihren Aufgaben gehört größtenteils die Unterstützung im Sekretariat. Das Spektrum ist weit gefächert und reicht von Anmelde- oder Kündigungsformularen bis zu betreffenden Zeitungsartikeln. Häufig werden Botengänge zum Rathaus oder der Bank erledigt, vor jedem neuen Konzert werden Plakate und Flyer an festgelegten Orten verteilt. Des Weiteren fallen auch häufiger kleinere „Bastelarbeiten“ an, dazu zählen u.a. das Falten von Prospekten, Flyern und Programmheftchen, Letzteres muss vor jeder neuen Veranstaltung stets neu umgeschrieben werden.

Bei Konzerten stehen Kassendienst und kleinere Aushilfsdienste auf der Agenda.

Aktuelles aus dem Musikschulleben (Oktober- Dezember)

Verbesserte Verkehrssicherheit: geänderte Parkregelungen in der Bismarckstraße

Nach mehrfachen Beschwerden von Eltern hat die Stadt Herrenberg in Absprache mit der Polizei reagiert und Änderungen bei den Parkregelungen in der Bismarckstraße vorgenommen. Dies führt zu einer deutlich höheren Verkehrssicherheit. Wir bitten alle, die neuen Parkregelungen einzuhalten.

Ergänzungsfach Musiktheorie

Nach dem erfolgreichen Pilotversuch im letzten Schuljahr gibt es ab diesem Schuljahr wieder ein regelmäßiges Angebot „Musiktheorie“. Inhaltlich geht es um wichtige musiktheoretische Kenntnisse, die die Arbeit mit dem eigenen Instrument erleichtern und vertiefen: Dazu gehören z.B. die Versetzungszeichen, das Erkennen und Verstehen der Tongeschlechter und auch Elemente der Gehörbildung. Die Lektionen bauen inhaltlich aufeinander auf.Für Musikschulschüler ist dieses Angebot kostenlos. Eine schriftliche Anmeldung ist notwendig.

Im Ensemble spielen macht Spaß!

 Was bewegt Schülerinnen und Schüler der Musikschule in einem Ensemble mitzuspielen?
Hier einige Meinungen von Ensemblemitglieder:
"Mehrstimmiges Muszieren ist interessanter als   alleine."
"Kammermusikalisches Musizieren bereichert."
"Gute Möglichkeit, im Unterricht Erlerntes anzuwenden."
"Man kann sich mit anderen in der Gruppe vergleichen."
"Man kann reinwachsen und sich dann aber auch als "Großer" fühlen."
"Auch außermusikalische Aktivitäten sind wichtig."
"Im Ensemble kann ich neue Freunde finden."
"Einfach weil's Spaß macht!"
„Dass man mehr dazu lernt und man neue Lieder lernt.“
„Ich finde es cool, wenn man lernt zusammen zu spielen, weil es so schwierig ist und es macht Spaß.“
„Wenn einer zu spät kommt, muss er einen Kuchen backen. Das finde ich cool.“
„Zum Ensemble komme ich, weil mir das Geige spielen Spaß macht und weil Geige spielen meine Leidenschaft ist.“
“I can here to learn more about violin and to be a part of other people who share the same interests. And the teachers are really nice, also how there are other instruments you can choose from.”
„Ich finde es toll, dass alle was zusammen machen.“
„Viele Auftritte mit vielen Kindern und dass man nicht alleine spielen muss.“
„Es fühlt sich sicherer an in der Gruppe.“
„Ich finde es toll, dass man verschiedene Trommeln spielen kann.“

Unsere vielfältigen Ensembles sind das Herz der Musikschule. Derzeit gibt es  22 Ensembles, Spielkreise und Orchester für Kinder, Jugendlich und Erwachsene. Alle Herrenberger  Musikschulschüler können kostenlos  an den Ensembles  teilnehmen. Für jedes Instrument gibt es eine Mitspielmöglichkeit. Informationen zu unseren Ensembles erhält man bei der  Instrumentallehrkraft oder im Sekretariat.

NEUES GITARRENENSEMBLE

 Die Musikschule Herrenberg bietet ein zweites Gitarrenensembles an. Das neue Anfänger-Ensemble sucht junge Gitarristen im Alter von 7 – 10 Jahren. Im Ensemble werden erste Erfahrungen im Zusammenspiel gemacht und gemeinsam einfache Lieder aus aller Welt gespielt.
Voraussetzung:   1 Jahr Gitarrenunterricht
Wo:                         Musikschule, Studio
Wann:                    Freitags, ab 17 Uhr (14-tägig)
Wenn ihr Lust habt, gemeinsam mit anderen Gitarre zu spielen, dann seid ihr hier genau richtig. Pack die Gitarre ein und komm vorbei!
Thomas Rose und Stefan Volpp

 
WER KOMMT – WER GEHT?

 Katrin Holzapfel (BfD) hat ihren Bundesfreiwilligendienst an der Musikschule vor den Sommerferien beendet. Judith Nebelsick ist ab Oktober ihre Nachfolgerin.

 Peter Graneis (Gitarre)  beendete seine Unterrichtstätigkeit an der Musikschule, da er sein Masterstudium im Ausland fortsetzt.

 Veronika Vogel-Müller (SBS) und Jennifer Claußen (SBS) beendeten im Juli ihre Unterrichtstätigkeit an der Musikschule.

 
Stefan Volpp (Gitarre)
Stefan Volpp entdeckte mit sieben Jahren die Liebe zur Gitarre. Seine Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik Krumbach und das darauffolgende Bachelor- und Masterstudium an der Musikhochschule Stuttgart, das er jeweils mit Auszeichnung abschloss, ermöglichen ihm eine künstlerische wie auch pädagogische Laufbahn als Gitarrist. Aufführungen des berühmten Gitarrenkonzertes „Concerto de Aranjuez“ als Solist mit Orchester und die musikalische Untermalung der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Prof. Dr. Heinrichs zählen zu seinen wichtigsten musikalischen Erfahrungen. Seine Konzerte wurden u.a. in der Neuen Musikzeitung (NMZ) und der Augsburger Allgemeinen sehr positiv rezensiert. Seine mehrjährige Arbeit an Musikschulen, diverse Praktika und die Arbeit als Tutor an der Musikhochschule Stuttgart machen ihn darüber hinaus zu einem kompetenten Pädagogen. Seit September unterrichtet Stefan Volpp an der Musikschule Herrenberg. 

Christine Rödel (Singen-Bewegen-Sprechen)
Ich habe an der Musikhochschule Stuttgart Schulmusik (Klavier) studiert und dort auch ein Zusatz-Diplom in Elementarer Musikpädagogik erworben. Seit meinem Abschluss 2011 arbeite ich vier Jahre als SBS- und Rhythmik-Lehrkraft. Bisher für die Musikschulen in Freudenstadt und Stuttgart, sowie für eine berufliche Schule in Stuttgart. Unterbrochen waren mein Studium und meine Berufstätigkeit durch die Geburt meiner zwei Kinder, die hier in Herrenberg in den Kindergarten bzw. in die Grundschule gehen.
Die Musikschule Herrenberg hatte ich bisher nur als „Kunde“ erlebt: im Babymusikgarten mit meiner Tochter Karla und mit meinem Sohn zunächst bei der musikalische Früherziehung und jetzt im Klavierunterricht.
Ich freue mich sehr, die Musikschule nun auch als Kollegin zu erleben und in meiner Wahlheimat Herrenberg musikalisch arbeiten zu können. Seit September unterrichte ich vier Gruppen SBS in drei Herrenberger Kindertageseinrichtungen.

 


Aktuelles aus dem Musikschulleben

Alle Faschingsferien wieder: Probenphase des Jugendsinfonieorchesters in Trossingen
Es ist seit Jahren zur schönen Tradition geworden, dass sich das Jugendsinfonieorchester der Musikschule in den Faschingsferien für mehrere Tage zu einer Probenphase trifft. Auch dieses Jahr waren wir wieder in der Landesmusikakademie in Trossingen zu Gast.
So ging es am Freitag, 5.2.2016, nachmittags mit dem Zug in Richtung Bundesakademie los. Nach problemloser Fahrt, Zimmerbezug und Abendessen gab es die erste Tutti-Probe.
Der Samstag startete traditionell mit den Register-proben, um jede einzelne Stimme zu perfektionieren. Nach dem Mittagessen – wie immer in Trossingen vorzüglich – wechselten sich Freizeit und Registerproben ab. Später am Abend fand die jährliche Wahl des Orchestervorstandes statt, danach gab es noch eine Spielerunde, um die einzelnen Orchestermitglieder noch besser kennenzulernen.
Auch am Sonntag wurde nochmal intensiv geprobt, damit wir unser Programm am 24.4. in der Stadthalle gut präsentieren können. Dieses Jahr ist viel Musik aus Film und Oper dabei, soviel sei schon verraten. Da das Wetter einigermaßen mitspielte, konnten viele von uns am Nachmittag die freie Zeit für ein Spiel im Freien nutzen, andere schauten sich danach lieber einen Film an, während einige eine weitere Runde draußen waren. Sonntagabend bildete wie immer den Höhepunkt einer jeden Orchesterfreizeit: der Bunte Abend mit viel Spiel, Spaß und Gelächter. Anschließend setzten viele ihre Gespräche noch auf den Zimmern fort und manche haben wohl nicht so viel ge-schlafen in dieser Nacht.
Am Montagmorgen übten wir uns in der nicht immer ganz einfachen Aufgabe, vom Blatt zu spielen. Dann hieß es auch schon wieder Abschied zu nehmen von Trossingen. Leider verlief unsere Heimfahrt nicht so problemlos wie die Hinfahrt. Wir verpassten einen Anschluss und kamen daher später in Herrenberg an als gedacht.
Herzlichen Dank an Herrn Peter, Frau Poppei, Frau Blasberg und Frau Beyer, die uns auch in diesem Jahr wieder einige tolle und intensive Tage mit dem JSO ermöglichten, in denen wir viel lernen konnten, die aber auch dafür sorgten, dass der Spaß nicht zu kurz kam. Hoffentlich gibt es auch 2017 wieder eine Orchesterfreizeit!
Aleydis Kleine-Allekotte


Neue Entgeltordnung !
Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 22. März 2016 die neuen Entgeltordnung ab 01.09.2016 be-schlossen. Die neue Entgeltordnung ist im Sekretariat erhältlich, sie hängt im Foyer aus und wurde im Gäuboten und im Amtsblatt veröffentlicht.


WER KOMMT – WER GEHT?

Jennifer Claußen (SBS)
Die gebürtige Nürnbergerin Jennifer Claußen begann ihre musikalische Laufbahn auf dem Klavier, bevor sie mit 13 Jahren das Waldhorn entdeckte. Im Anschluss an das Abitur begann sie ihr Studium mit Hauptfach Waldhorn an der Hochschule für Musik Nürnberg. Nach dem Grundstudium wechselte sie an die Musikhochschule Karlsruhe. Dort schloss sie sehr erfolg-reich sowohl einen Bachelor, als auch einen Master Studiengang im künstlerischen und pädagogischen Bereich ab.
Momentan studiert sie Elementare Musikpädagogik an der Musikhochschule Stuttgart. Dieses Studium wird sie im Sommer 2016 mit einem Bachelor ab-schließen. Außerdem bildet sie sich zur SBS-Fachkraft fort. Seit September 2015 unterrichtet Jennifer Claußen SBS an der Musikschule Herrenberg.

Birgit Brilling: Das neue Gesicht im Sekretariat
Ich freue mich sehr seit Januar in einer der Säulen für Musik und Kultur der Stadt Herrenberg tätig zu sein. Ich lebe seit inzwischen mehr als 20 Jahren in Herrenberg und fühle mich in unserer Wahlheimat rund-um wohl. Alle meine drei Kinder sind von klein auf in der Musikschule aktiv gewesen und so kenne ich die Aktivitäten, Lehrer und das ganze Programm hier doch schon länger und recht gut. Ich freue mich auf eine kreative und gute Zusammenarbeit mit allen Kollegen und die vielseitigen Aufgabengebiete der Tätigkeit rund um den Schul- und Veranstaltungsbetrieb.
In meiner Freizeit liegt mir der Outdoor-Sport, und dabei die Berge in Winter wie Sommer, besonders am Herzen. Hochtouren, Skitouren, Klettern und Wandern aber auch Tennis und Fitness im Freien, Joggen und Rad fahren sind jede Woche wichtiger Ausgleich und Zeitvertreib. Seit einigen Jahren bin ich als Übungsleiterin und Trainerin für die Turnabteilung des VFL Herrenberg aktiv und trainiere dort den Wettkampf-Nachwuchs.

Aus dem Musikschulleben

Üben ist doof!

„Üben ist doof!“ - welche Musiklehrenden  und Eltern kennen diesen Ausspruch nicht?
Das regelmäßige Üben daheim „im stillen Kämmerlein“ ist eine wichtige und eine unabdingbare Voraussetzung in der Instrumental- und Vokalausbildung. Es ist vergleichbar mit einem Muskelaufbautraining, bei dem die musikalischen Fähigkeiten und Fertigkeiten“ ausgebildet und erweitert werden. Je regelmäßiger geübt wird, desto schneller stellen sich Fortschritte und Erfolgserlebnisse ein.Ein konsequentes Training wird hier erwartet, welches selbst manchem Erwachsenen neben all den täglichen Aufgaben schwer fällt. Wieviel mehr brauchen die Kinder hier unsere moralische Unterstützung und konkrete Hilfen, um diese Pflichtübung und damit die notwendigen Erfolgserlebnisse zu gewährleisten.

Damit Üben nicht doof bleibt, sollten Lehrer und Eltern Tipps und Hilfen anbieten.
Zunächst versuchen wir Lehrer, den Unterricht motivierend zu gestalten und den neuen Lernstoff so an die Kinder heranzutragen, dass sie die Hausaufgaben verstanden haben und wissen, wie sie das neue Stück üben sollen. Das funktioniert vor allem dann, wenn die Kinder am selben Tag, oder einen Tag nach der Unterrichtsstunde mit dem Üben beginnen. Wenn aber zum ersten mal wieder kurz vor dem nächsten Unterrichtstermin geübt wird, ist in der Regel vieles von dem was der Lehrer gesagt hat, vergessen und der Erfolg stellt sich langsamer ein.

Die allererste Hilfe von Seiten der Eltern ist ihr aktives Interesse an ihrem musikalischen Tun, d.h. z.B. ganz konkret zuhören, nachfragen, erklären lassen, mitsingen, ein Wochentag vereinbaren, an dem das Kind den Eltern die Hausaufgaben vorspielt, oder auch gemeinsam ein Konzert besuchen. Es ist gut wenn Eltern eine musikalische Vorbildung haben, aber es ist nicht zwingend notwendig oder ausschlaggebend. Auch Profis, wie z.B. die weltberühmte Stargeigerin Hilery Hahn kommt aus einen nicht musikausübenden Elternhaus. Bei Kindern, die vielen Aktivitäten nachgehen, ist es sinnvoll, wenn die Eltern eine feste Übezeit vereinbaren (z.B. vor dem Abendessen oder nach den Hausaufgaben). Wenn die Schüler andere musizierende Kinder besuchen, können die Eltern anregen, dass das Instrument mitgenommen wird.

Bei Kindern, für die Regelmäßigkeit und Ordnung wichtig sind, ist es sinnvoll, einen Übekalender einzusetzen, in den sie je nach dem Üben ein Kreuzchen oder die Übezeit eintragen. Belohnungen in gewissen Abständen wirken Wunder! Darüber hinaus ist es förderlich, wenn das Instrument und der Notenständer einen guten sichtbaren Platz in der Wohnung einnimmt und zum Musizieren einlädt.

Motivierend sind in der Regel Auftritte bei Musikschulveranstaltungen, wie z.B. Klassenvorspiele, Podium Musikschule, Musikschultag, Fachbereichskonzerte. Regelmäßige Vorspiele können auch im privaten Rahmen organisiert werden. Z.B. Ein Kinderzimmerkonzert, oder ein Wohnzimmerkonzert mit geladenen Gästen. Die Kinder schreiben ein Programm mit Einladungen.Eine Teilnahme an Wettbewerben  kann eine deutliche Leistungssteigerung hervorrufen.. Hier muss die Lehrkraft aber sehr sensibel und mit Bedacht im Einzelfall entscheiden, ob sich ein Kind für den Wettbewerb eignet.

Motivierend wirkt auch das Musizieren im Ensemble. Die Musikschule Herrenberg ermöglicht in vielseitiger Weise – quasi für alle Stilrichtungen -  eine breite Palette des Ensemblespiels. Unsere größeren und kleineren Ensembles stellen das Herz der Musikschule dar. Auch wenn es in Zeiten des G8 immer schwieriger wird, einen gemeinsamen Probentermin zu finden, hat sich die Anzahl der Ensembles in den letzten Jahren erhöht. Kinder und Jugendliche die bei uns Instrumentalunterricht haben, dürfen kostenlos daran teilnehmen. Diese wertvolle Einrichtung sollte noch von viel mehr Kindern und Jugendlichen genützt werden. Bitte erkundigen Sie sich bei den Lehrern, welches Ensemble für ihr Kind geeignet wäre. Oder schauen Sie einfach mal auf die Hompage www.musikschule.herrenberg.de., unter Ensembles, Spielkreise Orchester nach.

WER KOMMT – WER GEHT?

Verabschiedung von Frau Wamhoff am 13. Dezember im Studio der Musikschule
Unsere Sekretärin Frau Gabriele Wamhoff hat zum Jahresende ihre Berufstätigkeit an der Musikschule beendet. Seit April 2001 hat sie im Zweierteam die Verwaltungsaufgaben des Sekretariats übernommen. Immer freundlich und geduldig erlebten wir sie bei ihren vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten. Auch wenn sich die Arbeit anhäufte und viele Änderungen anstanden, hat Frau Wamhoff immer mit sachkundiger und zuverlässiger Art ihre Verwaltungsaufgaben gemanagt. Wir bedanken uns bei Frau Wamhoff für ihre tolle Arbeit an der Musikschule und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg beste Gesundheit und alles Gute.

 Frau Brigitte Brilling wird ab 15. Januar die Verwaltungstätigkeit übernehmen. Wir wünschen ihr einen guten Start und eine gute Zusammenarbeit mit dem Kollegium und den Eltern und den Schülern

 Katrin Holzapfel (Bufdi)

Mein Name ist Katrin Holzapfel, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Herrenberg. Ich absolviere seit 1.Oktober 2015 meinen Bundesfreiwilligendienst in der Musikschule und werde bis 31.Juli 2016 versuchen so viele Erfahrungen zu sammeln wie möglich.

Vor meinem BfD-Jahr habe ich am Andreae-Gymnasium mein Abitur gemacht und will nach meiner Zeit in der Musikschule mit einem Studium anfangen.In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport, zusätzlich helfe ich bei drei Sportgruppen des VfL Herrenberg als Übungsleiterin aus. Ich lese gerne und spiele schon lange Gitarre an der Musikschule.

Meine Tätigkeiten als Bundesfreiwillige lassen sich schwer begrenzen, ich mache alles von Programme tippen, über Abendkasse bei Konzerten, Schaukasten und Foyerwand aktuell halten,  Eltern benachrichtigen bei Krankheit der Lehrkraft, bis hin zur Archivierung von Zeitungsartikeln.